Gesicht

Facelift (Rhytidektomie)

Im Gesicht zeigen sich oft die ersten sichtbaren Zeichen des Alterns. Die Haut verliert mit den Jahren ihre Elastizität und bildet Falten. Das Gesicht verliert sein jugendliches Volumen und das Gewebe sinkt durch die Schwerkraft aus seiner ursprünglichen Position ab. Fettgewebe bildet sich an einigen Stellen zurück und sammelt sich an anderen Stellen vermehrt an. Das Zusammenspiel dieser Faktoren erzeugt typische Alterserscheinungen an Gesicht und Hals, wie Stirnfalten, Augenringe, eingefallene Wangen und tiefe Nasen-Lippen Falten sowie ein Doppelkinn. Patienten, die sich ein Facelift wünschen leiden häufig darunter, dass ihr gealtertes äusseres Erscheinungsbild nicht ihrer Selbstwahrnehmung entspricht.

Kommentare aus dem beruflichen und persönlichen Umfeld über ihr müdes Aussehen können zusätzlich belasten. Das Ziel eines Facelift ist dann, durch eine Operation ein jüngeres und frisches Aussehen wiederzuerlangen, das dem eigenen Lebensgefühl entspricht.

Hinter dem Begriff Facelift verbergen sich eine Vielzahl unterschiedlicher Operationsverfahren, die dem Ziel dienen in verschiedenen Regionen von Gesicht und Hals die Hautfalten zu glätten, verloren gegangenes Volumen wiederherzustellen, überschüssiges Volumen zu entfernen und abgesunkenes Gewebe anzuheben. Allgemein versteht man unter einem Facelift die Straffung von Hals und Wangen. Im Gegensatz zu sogenannten Mini-Lifts oder Midi-Lifts, die sich meist auf die einfache Straffung der Haut beschränken, werden beim modernen Facelift neben der Entfernung von überschüssiger Haut und der Straffung des Hautmantels auch die darunter liegenden Gewebeschichten (Binde- und Fettgewebe sowie Muskulatur) gelöst, in ihre ursprüngliche Position angehoben und wieder fixiert (SMAS Facelift, Deep plane Facelift, Composite Facelift), um ein natürliches und langanhaltendes Ergebnis zu erzielen. Ein frisches Aussehen manifestiert sich nicht nur in einer glatten Haut sondern auch den Proportionen, Volumina und Konturen eines jugendlichen Gesichts. Dieses lässt sich nur durch ein mehrschichtiges Facelift mit gezielten Korrekturen jeder einzelnen Schicht erzielen. Abgesunkenes Volumen wird hierbei angehoben und verloren gegangenes Volumen zusätzlich durch Unterspritzung mit körpereigenem Fettgewebe oder künstlichen Substanzen (Filler, Implantate) ersetzt (Volumetrisches Facelift), um die jugendliche Fülle des Gesichts wiederherzustellen. Überschüssiges Fettgewebe, insbesondere am Hals und Kinn, lässt sich oft minimal invasiv mit der Fettabsaugung entfernen und hierdurch die Kontur dauerhaft verbessern (Liposhaping, Liposculpturing). Sind die Alterungserscheinungen auf das Mittelgesicht beschränkt, können sie durch eine isolierte Wangenstraffung (Midfacelift) korrigiert werden. Mit einem Stirnlift lassen sich meist minimal invasiv in endoskopischer Technik Stirnfalten dauerhaft beseitigen und abgesunkene Augenbrauen anheben, ohne dass sichtbare Narben resultieren. Isolierte Korrekturen der Brauenposition sind mit einem Brauenlift oder Schläfenlift möglich. Oberflächliche Hautveränderungen, wie Pigmentflecken oder feine Hautfältchen, können im Rahmen eines Facelift durch spezielle Techniken (chemisches Peeling, Hautabschleifung, Laserbehandlung) zusätzlich angegangen werden.

 
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