Gesicht

Lidstraffung (Lidplastik)

Die Augen sind ein zentrales Element des Gesichts. Aus ihrem Erscheinungsbild werden oft Rückschlüsse auf den Charakter und die Empfindungen eines Menschen gezogen. Augen, deren Achse nach außen abfällt wirken traurig und kraftlos während solche, deren Achse nach außen ansteigt frisch und energiegeladen erscheinen. Dunkle Augenränder können schon in der Jugend vorhanden sein und einen müden oder kränklichen Eindruck vermitteln. Veranlagungs- oder altersbedingte Veränderungen Region um die Augen können diesen unvorteilhaften Ausdruck verstärken. Entsprechend leiden viele Menschen unterschiedlichen Alters darunter, dass der Ausdruck ihrer Augen und damit oft des Gesichtes insgesamt nicht dem eigenen Empfinden entspricht.

Der Alterungsprozess zeigt sich im Gesicht oft zunächst an den Augenlidern, da die Haut der Augenlider besonders dünn und empfindlich ist und sich Altersveränderung hier daher frühzeitig abzeichnen (Dermatochalasis). Die Lidhaut kann durch eine anlagebedingte Bindegewebsschwäche oder allergische Schwellneigung frühzeitig erschlaffen und durch den Lebensstil zusätzlich belastet werden (Blepharochalasis).

  • Schlupflider entstehen durch einen Hautüberschuss an den Oberlidern, wodurch die Oberlidhaut über die Lidfalte herabhängt. Diese Veränderung findet sich oft schon bei jüngeren Menschen anlagebedingt.
  • Tränensäcke bezeichnen eine Vorwölbung an den Unterlidern und werden durch absinkende Fettpolster aus den Augenhöhlen verursacht.
  • Auch an den Oberlidern kann sich Fettgewebe aus der Augenhöhle vorwölben und das Oberlid geschwollen aussehen lassen.
  • Zusätzlich erschlafft im Alter häufig der Lidhalteapparat, wodurch sich das Auge abrundet und das Weiss des Auges stärker sichtbar werden kann.
  • Augenringe bilden sich durch eine Gewebevertiefung am Rand der Augenhöhle und werden durch den Lichteinfall beeinflusst.
  • Die Haut der Ober- und Unterlidern verliert mit den Jahren an Elastizität und bildet Falten, die durch die Aktivität der Lidmuskulatur verstärkt werden und als Lachfalten oder Krähenfüsse bis auf die Wange reichen können.

Alle der genannten Veränderungen können dem Gesicht ein müdes, trauriges oder gar kränkliches Aussehen verleihen, welches nicht dem eigenen Empfinden entspricht. Viele Menschen leiden unter dieser Fehleinschätzung durch ihre Umwelt und dem Verlust an Attraktivität. In solchen Fällen kann eine Lidplastik Abhilfe schaffen und der Blick durch eine Oberlidplastik "geöffnet" bzw. die Tränensäcke durch eine Unterlidplastik beseitigt werden. Der Effekt einer Lidplastik hält zudem sehr lange, teilweise sogar lebenslang an.

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen einer Ober- und einer Unterlidplastik, die entweder isoliert oder kombiniert durchgeführt werden können. Der Begriff "Lidstraffung" beschreibt nur unvollständig die Ziele einer Lidplastik, da es nicht nur um eine Glättung der Haut sondern in der Regel auch ein Verbesserung der Lidkontur und teilweise sogar Funktion geht.

Oberlidplastik: Bei einer Oberlidplastik wird überschüssige Lidhaut und teilweise auch Muskulatur und Fettgewebe entfernt oder umverteilt. Ziel ist der Erhalt eines jugendlichen Volumens am Oberlid, weshalb muskel- und fettschonende Techniken heutzutage bevorzugt werden.

Unterlidplastik: An den Unterlidern ist der Hautüberschuss in der Regel gering, weshalb im Vergleich zum Oberlid nur wenig Haut entfernt wird. Im Vordergrund steht die Umverteilung oder seltener Entfernung von Fettgewebe sowie die Verbesserung der Unterlidkontur durch Straffung der Muskulatur und des Lidhalteapparates. Oft wird hierbei auch die Neigung der Lidachse korrigiert, wenn diese seitlich abgesunken ist.
 
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