Kryolipolyse – CoolSculpting®

In der AARE KLINIK bieten wir seit Januar 2015 die originale CoolSculpting® Technologie von ZELTIQ zur zuverlässigen, effektiven und sicheren nicht-invasiven Beseitigung störender Fettdepots an. CoolSculpting® ist derzeit die einzige Kryolipolyse Technologie mit wissenschaftlich nachgewiesener Reduktion des Unterhautfettgewebes und mit Freeze-Detect-Technologie, die eine Schädigung der Haut während des Kühlvorganges verhindert.

 

Was ist CoolSculpting®?
CoolSculpting® ist ein nicht-invasives Verfahren zur lokalen Reduzierung von Fettgewebe durch äusserliche Kälteanwendung. Hierbei wird das Gewebe der zu behandelnden Körperregion durch einen Vakuumapplikator angesaugt und die Hautoberfläche kontrolliert gekühlt. Das Verfahren ist keine Methode zur allgemeinen Gewichtsreduktion und kein Ersatz für herkömmliche Methoden, wie die Fettabsaugung. Eine übergewichtige Person kann eine geringere sichtbare Verbesserung erwarten, als eine Person mit kleineren Fettdepots. Klinische Studien haben gezeigt, dass CoolSculpting® Fettzellen natürlich entfernt. Aber wie bei den meisten Verfahren, variieren die sichtbaren Ergebnisse von Person zu Person.

Wie wirkt CoolSculpting®?
CoolSculpting® basiert auf dem Prozess der Kryolipolyse, d.h. der permanenten Beseitigung von Fettzellen durch Kälteeinwirkung. Die kontrollierte Kälteanwendung führt zu einem Abbau der Fettzellen, ein Vorgang der als Apoptose bzw. programmierter Zelltod bezeichnet wird. Eine gezielte und permanente Entfernung von Fettzellen war bislang nur chirurgisch mit einer Fettabsaugung (Liposuction) möglich. Anders als bei der Liposuction werden beim CoolSculpting® die Fettzellen nicht durch einen operativen Eingriff direkt entfernt sondern nicht-invasiv durch Abkühlung des Unterhautgewebes abgebaut.

 

Ist eine CoolSculpting®-Behandlung bei mir sinnvoll?

Eine CoolSculpting®-Behandlung kann bei Ihnen sinnvoll sein, wenn die folgenden Voraussetzungen vorliegen:

  • Sie leiden unter überschüssigem Fettgewebe (Fettdepots) in bestimmten Körperregionen, die im Vergleich zum übrigen Körper unproportioniert wirken („Problemzonen“) und sich durch Diät und Bewegung nicht beseitigen lassen. Man spricht deshalb auch von „diät-resistentem Fett“. In den Problemzonen besteht kein oder nur ein minimaler Hautüberschuss und die Elastizität der Haut ist gut. Wie bei einer Fettabsaugung wird beim CoolSculpting® nur Fettgewebe reduziert, nicht Haut gestrafft. Mit dem CoolSculpting® lässt sich überschüssiges Fettgewebe in verschiedenen Körperregionen reduzieren: Bauch-, Hüften und Lendenbereich, Reiterhosen, Oberschenkelinnenseiten, teilweise auch Oberarme, Brust und Knie. CoolSculpting® ist bei Frauen und Männern gleichermassen effektiv. Das Ziel einer CoolSculpting®-Behandlung ist die Verbesserung der Körperkontur, keine Gewichtsabnahme.

Wie wird mein CoolSculpting® geplant?

Wie vor jeder anderen kosmetischen Behandlung steht auch vor einer minimal-invasiven CoolSculpting®-Behandlung eine umfassende Beratung. Hierbei werden zunächst Ihre Wünsche und Erwartungen an die Behandlung geklärt und die Möglichkeiten und Grenzen des CoolSculpting® aufgezeigt. Nach einer Untersuchung und Befragung über Ihren Gesundheitszustand und mögliche Vorerkrankungen werden Sie über mögliche Behandlungsalternativen informiert. Erst wenn eine CoolSculpting®-Behandlung sich als sinnvoll und erfolgversprechend erweist wird die eigentliche Behandlung geplant, wozu auch die Aufklärung über Risiken und Nebenwirkungen gehört.

Aufgrund der intensiven örtlichen Kälteanwendung beim Coolsculpting® ist die Behandlung nicht bei Menschen mit folgenden Besonderheiten geeignet:

  • Kryoglobulinämie oder paroxysmale Kältehämoglobinurie
  • Bekannte Kälteempfindlichkeit wie Kälte-Urtikaria oder Raynaud-Krankheit
  • Periphere Durchblutungsstörungen in dem zu behandelnden Bereich
  • Neuropathische Störungen (z.B. postherpetische Neuralgie oder diabetische Neuropathie)
  • Sensibilitätsstörungen der Haut
  • Offene oder infizierte Wunden
  • Blutungsstörungen oder die gleichzeitige Anwendung von Blutverdünnern
  • Kürzlich erfolgte chirurgische Eingriffe oder Narbengewebe in dem zu behandelnden Bereich
  • Eine Hernie oder eine Hernie in der Vorgeschichte in dem zu behandelnden Bereich
  • Hauterkrankungen wie Ekzeme, Dermatitis oder Hautausschläge
  • Schwangerschaft oder Stillzeit
  • Ein aktives implantiertes Gerät wie Herzschrittmacher und Defibrillatoren

Wie wird die CoolSculpting®-Behandlung durchgeführt?

Vor jeder CoolSculpting®-Behandlung werden standardisierte Digitalfotos der zu behandelnden Körperregionen erstellt und Umfangsmessungen vorgenommen. Die Behandlungszonen werden je nach dem verwendeten Applikator mit speziellen Schablonen markiert, um eine präzise Behandlung zu gewährleisten. Für die Behandlung verschiedener Körperregionen stehen speziell geformte Vakuumapplikatoren zur Verfügung mit denen das Gewebe angesaugt und anschliessend über 60 Minuten kontrolliert gekühlt wird. An Körperregionen, die ein Ansaugen des Gewebes nicht zulassen, wie z.B. den Reiterhosen, wird ein flacher an die Körperform anpassbarer Applikator verwendet, der mit speziellen Gurten fixiert wird. Die Kühlung der Hautoberfläche ist hier weniger intensiv und benötigt daher mehr Zeit (75-120 Minuten). Am Ende jedes Kühlzyklus wird die behandelte Zone über 2-3 Minuten intensiv massiert. Da eine ausreichende Kühlleistung jeweils nur für einen Applikator erreicht wird, erfolgt die Behandlung mehrerer Regionen bzw. Zonen nicht gleichzeitig sondern hintereinander. Dennoch können problemlose in der gleichen Sitzung mehreren Körperregionen behandelt werden.

Für eine CoolSculpting®-Behandlung ist keine spezielle Vorbereitung, Anästhesie oder Nachbehandlung erforderlich, weshalb sie praktisch zu jedem Zeitpunkt durchgeführt werden kann. Während jedes Kühlzyklus ist eine ruhige Position erforderlich, so dass die Behandlung meist im Liegen oder Sitzen erfolgt. Die Behandlung ist nicht schmerzhaft, aber zu Beginn des Kühlzyklus kann ein Ziehen und Kältegefühl auftreten, das nach etwa 10 Minuten verschwindet. In der Regel wird die Behandlung nicht als unangenehm empfunden.

Welche Risiken und Nebenwirkungen hat eine Coolsculpting®-Behandlung?

Wie bei allen Behandlungen können auch beim CoolSculpting® Nebenwirkungen auftreten. Komplikationen sind hingegen sehr selten.

  • Der Unterdruck des Vakuumapplikators kann zu Missempfindungen wie einem tiefen Ziehen und Kneifen im behandelten Bereich führen. Bei Beginn der Kälteanwendung können ein intensives Stechen, Kribbeln, Schmerzen oder Krämpfe auftreten. Diese Empfindungen lassen in der Regel nach, sobald der Bereich durch die Kälteeinwirkung gefühllos wird (ca 10 Minuten).
  • Nach dem Eingriff kann der behandelte Bereich geschwollen aussehen und sich verhärtet anfühlen und es kann eine vorübergehende Blässe der Haut auftreten. Wenn sich der behandelte Bereich wieder natürlich erwärmt und das Gefühl zurückkehrt, können Übelkeit oder Schwindel auftreten. Dies sind normale Körperreaktionen, die in der Regel innerhalb weniger Minuten wieder verschwinden.
  • In dem behandelten Bereich können Blutergüsse, Schwellungen und Druckempfindlichkeit auftreten und es kann für einige Stunden zu einer Hautrötung kommen, nachdem der Applikator entfernt worden ist.
  • Nach dem Eingriff kann es in dem behandelten Bereich für mehrere Wochen zu einer verminderten Sensibilität kommen. Andere Veränderungen – einschließlich einem tiefen Jucken, Kribbeln, Taubheitsgefühl, Druckempfindlichkeit, Schmerzen im behandelten Bereich, starke Krämpfe, Muskelkrämpfe, Schmerzen und/oder wunde Stellen – wurden  nach einer CoolSculpting®-Behandlung ebenfalls berichtet.
  • Die Erfahrungen können sich von Person zu Person unterscheiden. Bei einigen Patienten können die zuvor genannten Ereignisse verzögert einsetzen. Bitte kontaktieren Sie uns sofort, wenn irgendwelche ungewöhnlichen Nebenwirkungen auftreten oder wenn sich die Symptome im Laufe der Zeit verschlechtern.
  • In seltenen Fällen haben Patienten über Verhärtungen, diskrete Knötchen oder Volumenzunahme im Behandlungsbereich berichtet.
  • Das gewünschte Behandlungsergebnis kann nicht in jedem Fall garantiert werden kann.

Wie verhalte ich mich vor der Coolsculpting®-Behandlung?

Eine Vorbereitung auf die CoolSculpting®-Behandlung ist nicht erforderlich. Lediglich entzündungshemmende Schmerzmittel (Voltaren, Ibuprofen, etc.) sollten unmittelbar vor der Behandlung vermieden werden.

Wie verhalte ich mich nach der Coolsculpting®-Behandlung?

Eine spezielle Nachbehandlung ist nach einem CoolSculpting® nicht nötig. Lediglich entzündungshemmende Schmerzmittel (Voltaren, Ibuprofen, etc.) sollten in den ersten Wochen nach der Behandlung vermieden werden. Auch anstrengende Aktivitäten, wie Sport können noch am Behandlungstag wieder aufgenommen werden.

Wann sieht man das Behandlungsergebnis?

Erste Veränderungen können sich schon 3-4 Wochen nach einer CoolSculpting®-Behandlung zeigen. Am deutlichsten sichtbar werden die Ergebnisse jedoch erst nach 2-3 Monaten. Ihr Körper baut die geschädigten Fettzellen nach der Behandlung ca. 4 Monate lang auf natürliche Weise ab. In der Regel erfolgt nach 2 Monaten eine Nachkontrolle, standardisierte Fotodokumentation und Umfangsmessung, da zu diesem Zeitpunkt in den Meisten Fällen ein deutlich sichtbares Behandlungsergebnis erreicht ist. Im Einzelfall kann sich das Ergebnis aber auch bereits früher oder später einstellen. Um das gewünschte Ergebnis zu erreichen, können Behandlungen in mehreren Bereichen durchgeführt werden oder die Behandlung nach 2-3 Monaten im gleichen Bereich wiederholt werden.

Was kostet eine Coolsculpting®-Behandlung?

Die Kosten einer CoolSculpting®-Behandlung hängen von der Anzahl der behandelten Körperzonen und somit der Menge und Art der verwendeten Applikatoren ab. Ein genauer Kostenvoranschlag kann daher erst nach einem persönlichen Beratungsgespräch erstellt werden

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