
Ein Hodenimplantat ersetzt das Volumen eines fehlenden Hodens. Ziel der Behandlung ist es, die natürliche Form, Symmetrie und Ästhetik des Hodensacks wiederherzustellen. Das Implantat wird auch als Hodenprothese oder Hoden-Prothese bezeichnet. Es übernimmt jedoch keine hormonelle Funktion und stellt auch keine Fruchtbarkeit wieder her. Durch den Wiederaufbau kann nicht nur das ästhetische Erscheinungsbild verbessert, sondern auch das körperliche Wohlbefinden gesteigert werden.
Die Hodenimplantation kommt für Männer infrage, bei denen ein Hoden aufgrund einer Erkrankung oder Verletzung entfernt werden musste oder nie angelegt war. Häufige Ursachen sind Hodenkrebs, eine Hodentorsion (Verdrehung des Hodens), Unfälle, Infektionen oder angeborene Fehlbildungen.
Für viele Patienten ist ein Hodenimplantat nicht nur ein ästhetischer Eingriff. Der Wiederaufbau kann helfen, das Körpergefühl, das Selbstbewusstsein und die Lebensqualität zu verbessern – insbesondere beim Sport, beim Schwimmen oder in intimen Situationen.
In der AARE KLINIK berät Sie PD Dr. Oliver Scheufler, Facharzt für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie, diskret und individuell zu den Möglichkeiten, Grenzen, Risiken und Kosten eines Hodenimplantats.
| Hodenstraffung: Überblick der OP | |
|---|---|
| Ziel | Wiederherstellung von Volumen, Form und Symmetrie des Hodensacks |
| OP-Dauer | 1 Std. |
| Narkose | lokal |
| Aufenthalt | ambulant |
| Gesellschaftsfähig | 1 – 2 Wochen |
| Sport | 6 Wochen |
| Kosten | ab 4’000 CHF |
Ist ein Hodenimplantat bei mir sinnvoll?
Ein Hodenimplantat kann für Sie sinnvoll sein, wenn eine oder mehrere der folgenden Situationen vorliegen:
- Ein Hoden musste operativ entfernt werden.
- Ein Hoden fehlt aufgrund einer Verletzung oder Erkrankung
- Ein Hoden fehlt angeboren oder ist stark verkleinert.
- Sie empfinden die Asymmetrie des Hodensacks als störend.
- Sie fühlen sich durch das veränderte Erscheinungsbild psychisch belastet.
- Das Fehlen des Hodens beeinträchtigt das Selbstwertgefühl und Wohlbefinden im sozialen Umfeld (z.B. beim Sport, Schwimmen oder in intimen Situationen).
- Sie möchten die natürliche Form und Symmetrie des Hodensacks wiederherstellen.
Ein Hodenimplantat kommt für Männer in verschiedenen Lebensphasen infrage und kann in jedem Alter eingesetzt werden. Besonders häufig wünschen Patienten den Wiederaufbau nach einer Hodenentfernung infolge von Hodenkrebs oder einer Hodentorsion. Voraussetzung für die Implantation sind eine stabile gesundheitliche Situation sowie realistische Erwartungen an das Ergebnis.
Das Implantat verbessert das äußere Erscheinungsbild des Hodensacks, ersetzt jedoch nicht die hormonelle Funktion oder Fruchtbarkeit eines natürlichen Hodens. Form, Größe und Konsistenz des Implantats werden individuell an die Anatomie des Patienten angepasst, um ein möglichst natürliches Ergebnis zu erzielen.
Um festzustellen, ob ein Hodenimplantat in Ihrem Fall sinnvoll ist, empfehlen wir Ihnen eine persönliche Beratung bei PD Dr. Oliver Scheufler, Facharzt für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie in der AARE KLINIK in Bern. Im Rahmen eines ausführlichen Gesprächs werden Ihre Wünsche, die anatomischen Voraussetzungen sowie die Möglichkeiten und Grenzen des Eingriffs besprochen
Wie wird eine Hodenimplantation in Bern geplant?
Das Einsetzen eines Hodenimplantates wird bei uns in der AARE KLINIK in Bern, sorgfältig geplant, um ein möglichst natürliches und sicheres Ergebnis zu erzielen.
Zu Beginn steht bei uns ein ausführliches Beratungsgespräch mit dem behandelnden Arzt, Dr. Scheufler. Darin werden die individuelle Situation des Patienten sowie seine Wünsche und Erwartungen besprochen, um zu beurteilen, ob ein Hodenimplantat bzw. eine Hodenprothese möglich und sinnvoll ist. Anschließend erfolgt die klinische Untersuchung des Genitalbereichs, um das am besten geeignete Implantat für eine natürliche Optik und Haptik auszuwählen. Hierbei werden die verschiedenen verfügbaren Implantatgrössen und -materialien gezeigt und besprochen.
Hodenimplantate bestehen meist aus einer weichen Silikonhülle mit elastischer Füllung und sind in unterschiedlichen Größen erhältlich. Ziel ist es, eine möglichst natürliche Form, Beweglichkeit und Symmetrie des Hodensacks zu erreichen.
Der Eingriff erfolgt über einen kleinen Schnitt in der Leistenregion oder am Hodensack. Dort wird eine Tasche vorbereitet, in welche das Implantat eingesetzt wird. Je nach Ausgangssituation kann das Implantat zusätzlich fixiert werden, um eine stabile Position zu gewährleisten.
Welche Technik zur Implantation einer gut passenden Prothese des Hodens in Ihrem Fall das beste Ergebnis verspricht, wird individuell anhand Ihrer Situation und persönlichen Wünsche entschieden.
Welche Risiken hat ein Hodenimplantat?
Das Einsetzen eines Hodenimplantats ist ein etablierter und insgesamt sicherer Eingriff mit hoher Patientenzufriedenheit. Wie bei jeder Operation bestehen jedoch gewisse Risiken und mögliche Komplikationen, über die Sie im Beratungsgespräch ausführlich informiert werden.
Zu den häufigeren, meist harmlosen Beschwerden zählen Schwellungen, Blutergüsse und leichte Schmerzen im Operationsgebiet. Diese klingen in der Regel innerhalb weniger Tage bis Wochen wieder ab. Ausgeprägte Blutergüsse müssen jedoch teilweise operativ entfernt werden, um die weitere Wundheilung nicht zu gefährden. Gefühlsstörungen im Operationsgebiet treten gelegentlich auf, sind aber meist nur vorübergehend.
Selten können Infektionen, Wundheilungsstörungen oder ein Verrutschen des Implantats auftreten. In Einzelfällen kann hierdurch eine erneute Operation notwendig werden, beispielsweise zur Korrektur der Implantatlage oder zum Austausch des Implantats. In seltenen Fällen kann es zu einer Kapselbildung um das Implantat kommen, die operativ behandelt werden muss.
Allgemeine Risiken des operativen Eingriffs sind:
- Hämatom (Bluterguss), Blutung und Schwellung
- Wundheilungsstörung oder Infektion
- Verrutschen oder Verdrehen des Implantats
- Narbenbildung
- Asymmetrie
- Vorübergehende oder dauerhafte Gefühlsstörungen
- Schmerzen oder Fremdkörpergefühl
- Kapselbildung um das Implantat
- Korrekturoperationen
- Thrombose, ggf. Embolie
Das Risiko von Komplikationen ist bei Rauchern sowie Patienten mit chronischen Erkrankungen wie Diabetes erhöht. Insgesamt handelt es sich jedoch in der Hand des erfahrenen Plastischen Chirurgen um einen sicheren Eingriff mit sehr hoher Zufriedenheit der Patienten. Sie können dabei mithelfen, bestimmte Risiken zu minimieren, indem Sie die Verhaltensregeln befolgen, die wir vor und nach der Operation empfehlen.
Wie verhalte ich mich vor dem Einsetzen einer Hodenprothese?
Unser Ziel in Bern ist es, Ihnen das Einsetzen des Hodenprothese sowie die Zeit davor und danach so angenehm wie möglich zu gestalten. Durch einige Verhaltensregeln können Sie aktiv zu einem sicheren Eingriff und einer guten Heilung beitragen.
Raucher sollten das Rauchen möglichst 2 Wochen vor und nach der Operation einstellen, da Nikotin die Wundheilung beeinträchtigen kann. Medikamente, die die Blutgerinnung beeinflussen – wie Aspirin, bestimmte Schmerzmittel oder einige Nahrungsergänzungsmittel – sollten nach ärztlicher Rücksprache rechtzeitig pausiert werden.
Das Einsetzen eines Hodenimplantats wird meist ambulant in Dämmerschlafanästhesie oder Vollnarkose durchgeführt. Wenn der Eingriff in Dämmerschlaf oder Narkose erfolgt, sollten Sie nüchtern zur Operation erscheinen. Zudem sollte organisiert werden, dass Sie nach dem Eingriff abgeholt und in den ersten 24 Stunden zuhause betreut werden können.
Bei bestimmten Vorerkrankungen oder komplexeren Ausgangssituationen kann eine stationäre Behandlung im Privatspital sinnvoll sein. Die Organisation inkl. OP vor Ort erfolgt dann, ebenfalls durch Dr. Scheufler, in einer der mit uns kooperierenden Berner Spitäler.
Wie verläuft der Operationstag?
Die Implantation eines Hodenimplantats wird ambulant in der AARE KLINIK oder bei Bedarf stationär im Privatspital in Bern durchgeführt.
Während der Operation erhalten Sie zu Ihrem Wohlbefinden und zur Sicherheit verschiedene Medikamente. Der Eingriff erfolgt meist in Dämmerschlafanästhesie oder in Vollnarkose.
Die OP erfolgt über einen kleinen Hautschnitt, meist in der Leiste oder am Hodensack. Dort wird eine Tasche im Hodensack vorbereitet, in die das zuvor ausgewählte Implantat eingesetzt wird. Anschließend wird der Schnitt mit feinen Nähten sorgfältig verschlossen. Die Operationsdauer kann je nach Komplexität und Umfang variieren und beträgt meist etwa eine Stunde.
Nach ambulanten Eingriffen werden Sie zunächst im Aufwachraum überwacht, bis Sie vollständig wach und mobil sind. Danach können Sie in Begleitung nach Hause gehen.
Bei einem Eingriff im Spital, werden Sie nach der Operation in den Aufwachraum gebracht, bis sie vollständig wach und mobil sind. Anschließend werden Sie auf die Bettenstation gebracht, wo Sie bis zum nächsten Tag bleiben.
Bereits am Operationstag sollten Sie regelmäßig kurze Strecken gehen, um das Risiko einer Thrombose zu reduzieren. Die Schmerzen nach einer Hodenimplantation sind meist gering und lassen sich mit leichten Schmerzmitteln gut behandeln. Wichtig ist es, den Hodensack beim Schlafen mit einem Polster (Hodenbänkchen) hochzulagern, um der postoperativen Schwellung entgegenzuwirken.
Was passiert nach der Operation?
Die Heilungszeit nach einer Hodenimplantation verläuft individuell unterschiedlich. In den ersten Tagen sollten Sie sich körperlich schonen und den Hodensack mit Implantat möglichst hochlagern. Kühlung kann helfen, die Schwellungen und Beschwerden zu reduzieren.
In den ersten Tagen nach dem Einsetzen der Hodenprothese können Schwellungen, Blutergüsse und leichte Wundschmerzen im Operationsbereich auftreten. Sie sollten daher regelmässig die verordneten Schmerzmittel einnehmen. Anfangs kann ein Taubheitsgefühl, Spannungsgefühl oder ein leichtes Fremdkörpergefühl bestehen, welches sich in der Regel mit der Zeit zurückbildet. Es kann jedoch Wochen bis Monate dauern, bis sich das Gefühl normalisiert. Leichte Schwellungen und Blutergüsse bilden sich meist innerhalb von 2-3 Wochen zurück.
In der Regel sind Sie nach 1-2 Wochen in der Lage, die meisten täglichen Aktivitäten wird auszuüben. Tätigkeiten, die längeres Sitzen erfordern, können anfangs noch unangenehm sein. Sportliche Aktivitäten sowie schweres Heben sollten zudem für etwa 4–6 Wochen vermieden werden. Auch Geschlechtsverkehr sollte in diesem Zeitraum unterbleiben, um die Heilung nicht zu beeinträchtigen.
Duschen ist meist bereits nach wenigen Tagen wieder möglich. Auf Vollbäder, Sauna und intensive Wärme sollten Sie jedoch mehrere Wochen verzichten.
Nach der Hodenimplantation werden Sie in regelmässigen Abständen in unserer Klinik nachuntersucht und der Heilungsfortschritt beurteilt, bis das endgültige Operationsergebnis erreicht ist.
Wann sieht man das endgültige Operationsergebnis?
Nach dem Einsetzen eines Hodenimplantats können Schwellungen und Blutergüsse zunächst das Erscheinungsbild beeinflussen. Der Heilungsprozess verläuft allmählich und es braucht naturgemäss mehrere Wochen, bis die Heilung abgeschlossen ist und mehrere Monate, bis das Operationsergebnis abschliessend beurteilt werden kann.
Mit fortschreitender Heilung zeigt sich das Ergebnis: Das Implantat sorgt für eine zunehmend natürliche Form, Symmetrie und Beweglich des Hodensacks. Kleinere oberflächliche Wundheilungsstörungen treten gelegentlich auf, heilen aber meist spontan und folgenlos unter sorgfältiger Wundpflege ab. Narben im Genitalbereich können anfangs gerötet und geschwollen oder dunkler pigmentiert erscheinen. Sie heilen mit der Zeit aber meist sehr unauffällig ab und sind später kaum sichtbar.
Ein Hodenimplantat dient der Wiederherstellung des äußeren Erscheinungsbildes nach Verlust eines Hodens. Viele Patienten berichten nach dem Eingriff über ein verbessertes Körpergefühl, mehr Selbstsicherheit und eine höhere Lebensqualität. Die sexuelle Empfindung und Funktion werden durch das Implantat in der Regel nicht beeinträchtigt.
Was kostet eine Hodenimplantat OP?
Die Kosten einer Hodenimplantat OP beginnen bei uns in Bern bei 4’500 CHF.
Das Einsetzen eines Hodenimplantates ist in manchen Fällen ein ästhetischer Eingriff, der nicht von der Krankenkasse bezahlt wird. Die Kosten für eine ästhetisch indizierte Hodenimplantation beginnen bei 4’500 CHF. In diesen Fällen werden die Behandlungskosten nicht von der Krankenkasse bezahlt.
In vielen Fällen ist der Verlust des Hodens jedoch die Folge eines krankhaften Prozesses. In diesen Fällen werden die Kosten einer medizinisch indizierten Hodenimplantation / Hodenprothese nach vorheriger Kostengutsprache im Einzelfall von der Krankenkasse übernommen. Die Entscheidung, ob das Einsetzen eines Hodenimplantates als Pflichtleistung von der Krankenkasse anerkannt und bezahlt wird obliegt nach Empfehlung des Vertrauensarztes im Einzelfall der Krankenkasse.
Bei ästhetischer Indikation müssen die Behandlungskosten vom Patienten selbst getragen werden. Die Kosten für eine ästhetisch indizierte Hodenimplantation sind variabel und vor allem abhängig vom Aufwand der Operation und der Einrichtung, in der die Operation durchgeführt wird (ambulant in der AARE KLINIK oder mit Übernachtung im Spital). Ein genauer Kostenvoranschlag kann daher erst nach einem persönlichen Beratungsgespräch erstellt werden.
Die Kosten setzen sich zusammen aus:
- Operationshonorar (inkl. Vorbesprechung und Nachsorge)
- Ggf. Anästhesiehonorar
- Hodenimplantat
- Technische Leistung (AARE KLINK/Spital)
- Medikamente
- Ggf. Diagnostik (Labor, EKG, Bildgebung, etc.)
Wie bekomme ich einen Termin in der Aare Klinik in Bern?
Gerne erklären wir Ihnen in einem persönlichen Gespräch, wie sich Ihre Wünsche nach einem Hodenimplantat realisieren lassen. Dabei erfahren Sie von uns, welche Methoden und Implantate es gibt und welche sich für Sie und Ihre Situation gut eignen. Melden Sie sich doch bitte bei uns, um einen Termin zu vereinbaren, damit wir Ihre Wünsche besprechen können.
Termine zur Beratung über eine Hodenimplantation erhalten Sie über unser Kontaktformular (hier klicken), oder durch direkten Anruf 031 333 01 07 in der AARE KLINIK.
Lernen Sie PD Dr. med. Oliver Scheufler kennen

Gerne steht Ihnen PD Dr. med. Oliver Scheufler, Facharzt für plastische, rekonstruktive und ästhetische Chirurgie und Autor dieser Website, für ein persönliches Beratungsgespräch zur Verfügung. PD. Dr. Scheufler ist neben seiner Tätigkeit an der AARE KLINIK auch wissenschaftlich tätig und hat sich am Universitätsspital Basel habilitiert. Deshalb wurde ihm von der Universität Basel der Titel Privatdozent verliehen. Zudem war er Visiting Professor an der Duke University (USA).
Einige Patienten, die sich für Intimchiurgie interessieren, suchen auch detaillierte Informationen über andere Arten von ästhetischen Korrekturen, die für Männer geeignet sind:
Hodenstraffung
Gynäkomastie
Unterkörperstraffung
Po-Straffung
Häufige Fragen (FAQ) zum Hodenimplantat
Die Hodenimplantation ist ein Eingriff, der Männern dabei hilft, ihr Selbstbewusstsein zu stärken und ästhetische Bedenken im Intimbereich zu beheben.
Hier finden Sie einige häufig gestellte Fragen zur Hodenimplantation, die uns im Rahmen der Beratungsgespräche immer wieder gestellt werden:
Für wen ist ein Hodenimplantat geeignet
Ein Hodenimplantat kann geeignet sein nach Hodenentfernung, Hodenkrebs, Hodentorsion, Unfall, Infektion, angeboren fehlendem Hoden oder deutlicher Hodenverkleinerung.
Was ist eine Hoden-Prothese?
Eine Hoden-Prothese ist ein medizinisches Implantat, das das Volumen eines fehlenden Hodens ersetzt und die natürliche Form des Hodensacks wiederherstellen soll. Der Begriff Hoden-Prothese wird häufig synonym mit Hodenprothese oder Hodenimplantat verwendet. Die Prothese wird in den Hodensack eingesetzt und individuell passend zur Anatomie des Patienten ausgewählt.
Was ist ein Hodenimplantat?
Ein Hoden-Implantat ist ein weiches medizinisches Implantat aus Silikon, das nach dem Verlust oder Fehlen eines Hodens in den Hodensack eingesetzt wird. Hoden-Implantate gibt es in verschiedenen Größen und Formen.
Ich habe nur noch einen Hoden – was kann ich tun?
Ein einzelner gesunder Hoden reicht medizinisch häufig aus, um Testosteron zu produzieren und Fruchtbarkeit zu ermöglichen. Wenn Sie sich jedoch durch das fehlende Volumen, die Asymmetrie oder das veränderte Körperbild belastet fühlen, kann eine Hodenimplantation sinnvoll sein. Bei einer fachärztlichen Beratung wird geprüft, ob ein Hodenimplantat beziehungsweise eine Hodenprothese für Sie geeignet ist. Dabei werden die Ursache des Hodenverlusts, Ihre gesundheitliche Situation, die passende Implantatgrösse, mögliche Risiken, die Heilungszeit und die Kosten besprochen.
Wo kann man ein Hodenimplantat in der Schweiz einsetzen lassen?
In der AARE KLINIK in Bern wird die Hodenimplantation durch PD Dr. Oliver Scheufler durchgeführt. Die Klinik ist zentral gelegen und für Patienten aus Bern, Zürich, Basel, Luzern, Solothurn, Freiburg, dem Aargau und der gesamten Deutschschweiz gut erreichbar.
Muss ich für ein Hodenimplantat in Bern wohnen?
Nein. Viele Patienten nehmen für spezialisierte rekonstruktive oder intimchirurgische Eingriffe eine Anreise innerhalb der Schweiz in Kauf. Die Beratung und Operation erfolgen in der AARE KLINIK in Bern; die Nachkontrollen werden individuell geplant.
Wird ein Hodenimplantat von der Krankenkasse bezahlt?
Bei rein ästhetischer Indikation werden die Kosten meist selbst getragen. Wenn der Hodenverlust Folge einer Erkrankung oder eines Unfalls ist, kann eine Kostenübernahme durch die Krankenkasse nach Kostengutsprache geprüft werden.
